Die bekanntesten Logos der Welt

November 21, 2013 at 2:51 pm ,

Warum Playboyhase und angebissener Apfel ein Statussymbol sind

nike adidas playboy

Ob angebissener  , die Adidas-Streifen, Das Nike-Häkchen oder der Playboyhase, die bekanntesten Logos der Welt sind eingängig durch ihre Einfachheit und tauchen sowohl auf den Produkten selbst als auch in Werbung, Fernsehen und Rundfunk auf. Corporate Identity nennt man die Kombination aus Farben, Schriftfont und Logo, die im besten Falle so ineinandergreifen, dass der Nutzer gar nicht umhin kommt, die Produkte schon im Supermarktregal mit einer bestimmten Firma zu assoziieren. Mittlerweile ist das Tragen bestimmter Logos und Zurschaustellung auf den Produkt zu einer Art Statussymbol avanciert, denn nicht jeder kann sich teure Geräte von Apple, Samsung und Co. leisten und jede Frau schwärmt wohl von Mode, die ein schlichtes D&G oder die Buchstabenkombination DKNY trägt.

cocacolacansDer Kult um die Marken und deren Logos geht sogar so weit, dass ein eigener Schwarzmarkt nur für möglichst originalgetreu nachgemachte Markenware existiert. Besonders in Fernost boomt das Geschäft mit den billigen Kopien und schon so mancher Urlauber hat nach der Reise am Zoll eine Überraschung erlebt, weil offensichtlich kopierte Produkte selbstverständlich nicht die Landesgrenze überschreiten dürfen. Hier hört der Kult um die Kultlogos aber selbstverständlich nicht auf, denn es gibt Sammler von Coca-Cola-Dosen ebenso wie für Playboyzeitschriften und sogar von Apple-Produkten, obwohl man mit den meisten davon heute nur wenig anfangen kann, doch es sind nicht nur die Sammler, die den Logos Kultstatus verleihen, da besonders Werbeaufsteller mit den Firmensymbolen auf qualitativ hochwertige Materialien gedruckt oder wegen der verbesserten Lebensdauer auf Acrylglasträger aufgebracht werden, eignen sie sich wunderbar als Dekoration und sind sehr begehrt.

the_flash

© Mojo

Ein anderes Beispiel dafür, Logos in der Kunst zu verarbeiten, sind die Arbeiten von Scott Modrzynski, besser bekannt unter dem Namen “Mojo“. Dieser verwendet Lebensmittel, manchmal gar ganze Gerichte, um damit Logos von verschiedenen Unternehmen nachzubauen. Da gibt es einen Lakritz-WWF-Bären, den Lego-Schriftzug aus Spaghettis mit Tomatensauße oder “The Flash” aus Bananen, Erdbeeren und Pfirsischen. In seiner FAQ beschreibt der junge Künstler, dass er die Logos deswegen auswählt, weil sie meist relativ simpel und deswegen einfach mit den Lebensmitteln herzustellen seien. Schließlich würde es ihm, auf das Wesentliche heruntergebrochen, immer noch um das Essen gehen. Welche Unternehmen als nächstes die “Ehre” haben, als sein Mittagessen zu enden, das erfahren seine Follower erst wenn er fertig ist. Meistens sind es nämlich ganz spontane Ideen, so seine Erklärung auf Twitter.

Kommentare sind geschlossen